Inklusion

„Inklusion“ heißt wörtlich übersetzt „Zugehörigkeit“. Im Fokus des Inklusionsgedankens wird das Anderssein als normal verstanden. Jeder Mensch ist Teil der Gemeinschaft und gestaltet diese nach seinen individuellen Möglichkeiten mit. An einer inklusiven Gemeinschaft teilzuhaben, setzt ein hohes Maß an Offenheit, Toleranz und sozialem Lernen voraus. Genau diese Ziele fördern wir an der Pestalozzischule im Rahmen der inklusiven Beschulung.

An der Pestalozzischule bestehen seit dem Schuljahr 2013/14 acht Inklusionsklassen.

In den Jahrgängen fünf bis acht lernen RegelschülerInnen und SchülerInnen mit besonderem Förderbedarf gemeinsam in einem Klassenverband. In all diesen Klassenstufen werden bis zu sieben Kinder inklusiv beschult.

Pro Kind besteht hierbei ein Anspruch auf Förderstunden, die gegenwärtig durch vier Förderschullehrkräfte der Maximilian-Kolbe-Schule (Förderschule Schwerpunkt Lernen und Sprache) gegeben werden. Hierbei ist das Ziel, das Kind durch spezielle Fördermaßnahmen möglichst nah an die Unterrichtsinhalte der Haupt- bzw. Oberschule heranzuführen und eine Teilnahme am Regelunterricht zu gewährleisten.

In individuellen Förderplänen wird die Lernentwicklung des Kindes dokumentiert. So kann die Förderung angepasst und auf andere Unterrichtsfächer übertragen werden. Die Förderschullehrkräfte und die Klassen-/ Fachlehrkräfte arbeiten eng zusammen, um jedes Kind in seiner Individualität zu fördern und die Chancengerechtigkeit der Kinder erhöhen.

  • Schriftliche Arbeiten werden mit Hilfe der Förderschullehrkraft dem Leistungsvermögen der Förderschulkinder angepasst.
  • Inklusionsschüler werden im Klassenverband oder einzeln vom Förderschullehrer im Unterricht betreut.